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Zukunft - Leipzig

An dieser Stelle möchte ich ein wenig über mich schreiben. Ein paar Eckdaten, ohne einen genauen Lebenslauf zu verfassen, fange ich damit an, dass ich am 1971 im heute doch recht schönen Stadtteil Plagwitz geboren, aufgewachsen und nie wirklich weggegangen bin. Im Umbruchchaos von 1989 begann ich eine Ausbildung zum Elektromechaniker im „RFZ“ (Rundfunk und Fernsehtechnisches Zentralamt der Deutschen Post Außenstelle Leipzig ehemals auch Lorenz AG). Nach Abschluss der Lehre 1991 habe ich bei der Telekom angefangen. Später habe ich mich selbstständig gemacht, verschiedene Branchen bedient, mich, meinen Körper und vor allem meine Gesundheit für etwas mehr Geld gnadenlos ausgebeutet, ohne zu merken, dass andere an und mit mir das große Geld verdienten. Irgendwann später habe ich aufgehört für den „Kapitalisten“ zu arbeiten. Danach begann eine lange Findungsphase und berufliche Odyssee. Heute arbeite ich 20 Stunden hauptberuflich für mein Einkommen und viele weitere Stunden ehrenamtlich in den Projekten, die mehr oder weniger auf dieser Webpräsenz zu finden sind oder sein werden. Einen großen Teil meiner Lebenszeit verbringe ich als Aktivist, um die Verhältnisse zu verbessern. Die Themen, die mich dabei bewegen, sind Frieden, Umwelt und Soziales. Eine meiner mittlerweile wichtigsten Erkenntnisse dabei ist, dass man fast alle Gegensätze zusammenbringen kann, wenn der Wille groß genug ist. Zum Beispiel sind Natur und Technik für mich keine Gegensätze, sondern in einem vernünftigen Miteinander unsere Zukunft. Deshalb fasziniert mich alles Wachsende genauso wie technischer Fortschritt und Wissenschaft. An oder mit beidem forsche und arbeite ich. Irgendwann finde ich sicher auch dafür Zeit und Raum und möchte möglichst viele Menschen an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Kurz zu dem was ich mache. Da ist zum einen mein Arbeitgeber, die Denkmalsozial gGmbH, die mir derzeit den Lebensunterhalt sichert und es mir ermöglicht, Projekte zu entwickeln und umzusetzen. So ist zum Beispiel das Gartenprojekt DILL und diese Webseite entstanden. Ein weiterer Garten an dem ich beteiligt bin ist der Hildegarten auf dem wunderschönen Arial „Bürgerbahnhof Plagwitz“. Hier kommt der Verein Gleisgrün e.V. ins Spiel, bei dem ich im Vorstand mitarbeite und mich ehrenamtlich engagiere. Die Aufgabe des Vereins ist mehr oder weniger die Selbstverwaltung der Projektflächen des „Bürger-Bahnhof-Plagwitz“ zu organisieren. Die Stiftung Ecken Wecken ist hier der Hauptmieter der Projektflächen und vermietet diese an die einzelnen Projekte wie z.B. Hildegarten weiter. Aber auch andere schöne Nachbarschaftsprojekte sind in der Vergangenheit und Gegenwart unter dem Dach der Stiftung entstanden. Erwähnen möchte ich "Wir im Quartier", bei dem ich im Projektteam mitarbeite. WiQ bringt Politik, Verwaltung und Bürger in einer Art Bürgerplattform an einen Tisch. Als Steuerungsgruppe sind hier zwei Personen aus der Stadtverwaltung, zwei aus der Politik und zwei Bürger aus dem Stadtteil vertreten. Die Bürger wurden z.B. aus dem Quartiersrat des Fördergebietes „Leipziger Westen“ berufen. In diesem war ich bis zu seiner Auflösung auch dabei. Mein politisches Steckenpferd ist das bedingungslose Grundeinkommen, wobei ich mit der Initiative Grundeinkommen Leipzig auch mal schnell für den Leipziger Stadtrat kandidiert habe (Leipziger für Grundeinkommen). Für Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Ernährungssouveränität engagiere ich mich im Leipziger Ernährungsrat. Dieser wurde unter anderem durch die Initiative des Konzeptwerk Neue Ökonomie ins Leben gerufen, bei denen ich auch schon mal eine Urlaubswoche lang mitgeholfen habe, eine Konferenz auf die Beine zu stellen. Interesannt ist bei denen zum Beispiel das Konzept "Bits und Bäume". So kommt man natürlich auch mit Fridays for Future und Extinction Rebellion und anderen Akteuren in Kontakt. Weiter bin ich Fördermitglied beim Ökolöwen und über die Essbare Stadt schließt sich der Kreis zu den Nachbarschaftsgärten-Netzwerk NELGE. In diesem Kreis befindet sich noch die Leipziger Denkmalstiftung, in deren Förderverein ich inzwischen den Vorstandsvorsitz innehabe. Dabei steht für mich im Mittelpunkt, dass Denkmalpflege und Umweltschutz sich nicht ausschließen, sondern im Gegenteil Denkmalpflege gelebter Umweltschutz ist. Um Denkmale vor dem Abriss zu retten, muss eine Nutzung gefunden werden und dafür bieten sich insbesondere Kunst und Kultur an. Im Leipziger Westen hat Welcher Verein gezeigt, wie Kunst und Kultur, in einem verfallenem Viertel voller Baudenkmale für Aufschwung sorgt? Der Westbesuch e.v. natürlich und wie es der Zufall so will, auch in diesem Verein engagiere ich mich als Mitglied und Vorstand. Auch habe ich bei alle dem noch eine Familie, Freunde und vor allem noch viele weitere Ideen die ich verwirklichen möchte. Dabei bin ich besonders Dankbar für alle Menschen die mich unterstützen, an meiner Seite stehen und mir die vielen Möglichkeiten und Zugänge bereitstellen, die mich zu dem machen, der ich heute bin und zu dem Besten machen werden, der ich sein kann und sein will.
[Update: 02.02.2023 Falk Buchheim]